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NWV4200

Fehlerspannungsrelais

  • elektronisches Überwachungsrelais
  • Melde LED’s
  • Prüf- und Löschtaste
  • ein potentialfreier Wechselkontakt
  • separate Speisespannung mit Trennung
  • kompaktes Gehäuse

Beschreibung

Das Fehlerspannungsrelais NWV4200 dient zur Überwachung von unzulässigen Spannungen, sogenannte Fehlerspannungen, zwischen berührbaren Metallteilen und Erdpotential (PE-Leiter) in ungeerdeten Netzen (IT-Netz) bzw. in hochohmig geerdeten Netzen (TN-/TT-Netz). Auch der Einsatz in Generatoren zwischen Generatorsternpunkt (N-Leiter) und Erdpotential (PE-Leiter) bzw. Erdspieß ist möglich.

Die Überwachung von Fehlerspannung ist eine wichtige Voraussetzung zur Minimierung der Gefahr eines elektrischen Unfalls. Gemäß DIN VDE 0413 Teil 6 dürfen Fehlerspannung in allgemeinen Netzen nicht mehr als 50V, in medizinisch und landwirtschaftlich genuzten Netzen nicht mehr als 25V betragen.
Im Gegensatz zu Fehlerspannungsschutzschaltern zum direkten Abschalten des Netzes wird hier nur eine Meldung gegeben. Mit dem Meldekontakt können jedoch auch Schaltgeräte betätigt werden.
Das NWV4200 erfaßt auch Fehlerspannungen unabhängig von deren Kurvenform. Daher ist ein Betrieb in Wechselspannungsnetzen mit angeschlossenen Gleichrichtern problemlos möglich.
Für die vorbeugende Instandhaltung ist ein Instrumentenausgang verfügbar. Der 0-1mA eingeprägte Stromausgang erlaubt den Anschluss von Anzeigen, Registriergeräten bzw. die Kopplung zur Prozessautomation. Dadurch ist eine ständige Kontrolle der Fehlerspannung möglich, auch wenn die Ansprechgrenze noch nicht erreicht ist.
Das NWV4200 ist in einem DIN-Gehäuse eingebaut und geeignet zur Schnappbefestigung auf einer 35mm DIN-EN50 022 Schiene oder zur Schraubbefestigung.
In der Frontplatte des Gerätes sind zwei LED’s für „Betrieb“, Fehlerspannung „U“, eine Einstellmöglichkeit für Zeitverzögerung sowie eine Prüf- und Löschtaste untergebracht. Innerhalb des Gerätes, hinter der Frontplatte kann Ruhe-/Arbeitsstromverhalten eingestellt werden. Mit Hilfe einer Drahtbrücke kann „Selbsthaltung“ eingestellt werden, sowie eine externe Löschtaste (öffner) angeschlossen werden.

Anschlussplan

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In TN-Netzen ist ein Punkt direkt geerdet (Betriebserder); die Körper der elektrischen Anlage sind über Schutzleiter bzw. PEN-Leiter mit diesem Punkt verbunden.

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Im TT-Netz ist ein Punkt direkt geerdet (Betriebserder); die Körper der elektrischen Anlage sind mit Erdern verbunden, die vom Betriebserder getrennt sind.

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Das IT-Netz hat keine direkte Verbindung zwischen aktiven Leitern (L1, L2, L3, N) und geerdeten Teilen (PE); die Körper der elektrischen Anlage sind geerdet. Diese Trennung wird durch einen Trenntransformator oder durch eine unabhängige Stromquelle (Generator, Batterie) erreicht.

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